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Laut einer aktuellen Studie hat Bitcoin im Jahr 2021 bereits mehr Strom verbraucht als im gesamten Jahr 2020.

Der Stromverbrauch von Bitcoin in diesem Jahr hat bereits den des gesamten Jahres 2020 übertroffen

Eine neue Studie legt nahe, dass Bitcoin in diesem Jahr bereits mehr Strom verbraucht hat als im gesamten Jahr 2020.

Bis zum Ende des Jahres wird das Bitcoin-Netzwerk 91 TW/h (Terawattstunden oder eine Billion Watt pro Stunde) verbraucht haben, und es hat bereits mehr als die geschätzten 67 TW/h für das gesamte Jahr 2020 verbraucht, so ein Bloomberg-Bericht vom 13. September.

Die genauen Energieverbrauchszahlen sind variabel und nicht einfach genau zu berechnen, aber der Trend ist klar – sie steigen. Der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index schätzt derzeit, dass BTC bis zum Ende des Jahres sogar 95,68 TW/h verbrauchen wird. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch der Philippinen. Trotz dessen ist das Litecoin Trading weiterhin sehr interessant.

In einer separaten Studie von Science Direct wurde ein weiteres Problem hervorgehoben – der Elektroschrott. Elektroschrott bezieht sich im Allgemeinen auf ausrangierte Computergeräte und Elektronik. Aus dem Bericht geht hervor, dass eine Transaktion im Bitcoin-Netzwerk 272 Gramm Elektroschrott erzeugt, der hauptsächlich aus alter Mining-Ausrüstung besteht.

Der Bericht fügt hinzu, dass Bitcoin-Schürfer „eine wachsende Menge an kurzlebiger Hardware verwenden, die das Wachstum des weltweiten Elektroschrotts noch verschlimmern könnte“, und fügt hinzu, dass sich die jährliche Erzeugung von Elektroschrott bis Mai 2021 auf 30,7 Kilotonnen belief.

In der Studie wird dies bis zum Ende des Jahres hochgerechnet:

„Bitcoin könnte bis zu 64,4 metrische Kilotonnen [64.400 Tonnen] Elektroschrott produzieren, wenn der Bitcoin-Preis Anfang 2021 seinen Höchststand erreicht.“

Der Elektroschrott pro Transaktion entspricht etwa der Hälfte des Gewichts des neuesten iPads. Aber um das in den richtigen Kontext zu setzen, könnte Apple selbst vor einem massiven Elektroschrottproblem stehen, da laut CEO Tim Cook im letzten Jahr über 1,65 Milliarden Geräte im Ökosystem liefen. Laut Zdnet könnte dies zu 250.000 Tonnen Elektroschrott führen, wenn die Geräte ausgemustert werden.

Bitcoin macht etwa 0,11 % des geschätzten weltweiten Gesamtaufkommens an Elektroschrott im Jahr 2021 aus, das sind laut Statista 57,4 Millionen Tonnen.

Der Energieverbrauch von Bitcoin ist auch im Kontext klein, je nach Perspektive. Als Prozentsatz des gesamten weltweiten Stromverbrauchs macht das Bitcoin-Mining nur 0,43 % aus. Das ist weniger als die geschätzten 104 TW/h, die laut der Universität Cambridge allein von Kühlschränken in den USA verbraucht werden.

Einen humorvolleren Standpunkt zum Stromverbrauch von Bitcoin vertrat The Onion, die behauptete, dass die für das Bitcoin-Mining verwendete Rechenleistung die Menschheit vor dem Untergang bewahrt. Die Logik hinter der sardonischen Prämisse ist, dass die Computer der Welt, die von den Anforderungen des Krypto-Minings befreit sind, ansonsten „höchstwahrscheinlich diese Rechenleistung dazu verwenden würden, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln und letztendlich die menschliche Rasse auszulöschen.“

Zwar verbraucht das Bitcoin-Mining eine gigantische Menge an Energie, doch seit der großen Abwanderung der Miner aus China ist mehr davon erneuerbar, da neue und verlagerte Farmen und Fabriken in den USA und Kanada mit grüner Energie betrieben werden.